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Sind Kopfbälle ein Gesundheitsrisiko…

Zuletzt aktualisiert: 04.08.2026                                                               Veröffentlicht am: 24.02.2026

... und weshalb bekommen Spechte keine Kopfschmerzen?

Das mit den Spechten erkläre ich Dir später,

denn jetzt läuft im WM-Final die letzte Spielminute der Verlängerung.


Nur noch wenige Sekunden trennen die beiden Teams vom Penaltyschiessen.


Da kommt der Ball noch einmal hoch von rechts aussen in den Strafraum.

Die Verteidiger stehen falsch, der Mittelstürmer kommt frei zum Kopfball.


T O R !!!


Der Goalie hatte keine Abwehrchance gegen den wuchtigen,

tief in die untere linke Ecke platzierten Kopfball.

  • Das Stadion tobt.
  • Der Stürmer jubelt.
  • Das Team feiert...
  • ... und das Hirn im Schädel eiert.

Wie es überhaupt zum Kopfballspiel im Fussball kam

Zu Beginn des Fussballs wie wir ihn heute kennen kam das Kopfballspiel quasi als Notlösung ins Spiel.

Denn, in der Zeit zwischen 1830 bis 1860 kam es zu einem Trennungsprozess zwischen Rugby und Fussball.

Der Fussball entwickelte sich aus dem Rugby und im Rugby wird ja bekanntlich hauptsächlich mit den Händen gespielt.


1863 wurde in London der erste Fussballverband gegründet.

In der Anfangszeit war das Handspiel, für das Fangen des Balls und um einen Freistoss auszuführen, noch Teil der Regeln.

1870 wurde die Spielerzahl auf elf festgesetzt und 1871 wurde das Handspiel verboten.

Damit wollte man sich eindeutig vom Rugby unterscheiden.


Wegen diesem Handspielverbot begannen die Spieler bei hohen Bällen diese zunehmend mit dem Kopf zu spielen.

Diese aus der Not geborene Lösung zum Spielen von hohen Bällen entwickelte sich im Laufe der Zeit zum heute bekannten Kopfballspiel.


Wie sich die Wahrnehmung des Kopfballspiels im Verlauf der Zeit veränderte

Bis gegen die 1990er Jahre wurde das Kopfballspiel als harmlos betrachtet und Kopfverletzungen wurden ignoriert oder als Teil des Spiels verharmlost.

Der Begriff Gehirnerschütterung war nur wenigen bekannt.

Ja, man war sogar stolz auf die sogenannten «Kopfball-Ungeheuer»

So werden Spieler bezeichnet, die viele Tore mit dem Kopf erzielen.

Einer der weltweit wohl bekanntesten unter ihnen ist  Horst «Hotte» Hrubesch.

Aber auch Uwe Seeler ist für seine Kopfballtore bekannt.


In den 1990er Jahren kamen die ersten Zweifel betreffend «Harmlosigkeit» von Kopfbällen auf, weil erste medizinische Studien zeigten, dass Mikroerschütterungen problematisch sein können.

Z.B. eine Studie von 1989, bei der 33 Gehirne von ehemaligen Norwegischen Nationalspielern mittels Computertomographie untersucht wurden. Mehr dazu unter:  AT Tysvaer, Løchen EA: Soccer injuries to the brain. A neuropsychologic study of former soccer players. In: Am J Sports Med. 19. Jahrgang, 1991, S. 56–60.


Besonders betroffen waren Verteidiger, speziell Innenverteidiger mit vielen Defensiv-Kopfbällen, Kopfballstarke Mittelstürmer, also die sogenannten «Kopfball-Ungeheuer» und allgemein Spieler, welche im Training viele Kopfbälle gemacht hatten.


Was man heute sicher weiss

Im Fussball bekommt der Kopf manchmal etwas ab, zum Beispiel bei Kopfbällen oder, wenn zwei Spieler mit den Köpfen zusammenstossen.

Fussballerinnen und Fussballer haben deshalb ein etwas höheres Risiko, später im Leben an Gehirn-Krankheiten zu erkranken.

Wobei bei vergleichbarer Belastung durch Stösse auf den Kopf die Frauen deutlich häufigere Anzeichen für mikrostrukturelle Veränderungen im Gehirn aufweisen als Männer. Gemäss einer Studie, welche am 31. Juli 2018 im Fachmagazin RSNA publiziert wurde, erleiden Fussballerinnen bei einem Kopfball rund 5x stärkere Hirnschäden als Fussballer.

Zu solchen Schäden gehören zum Beispiel Demenz, Parkinson und eine Krankheit namens CTE*. Diese Krankheit kennt man vor allem aus Sportarten wie American Football oder Boxen, wo es viele harte Schläge gegen den Kopf gibt.

Allerdings sind die Schläge beim Boxen oder American Football meistens viel stärker als beim Fussball.

Deshalb kann man diese Sportarten nur teilweise miteinander vergleichen.

Wichtig ist auch: Die bisherigen Studien zeigen solche Gehirnkrankheiten vor allem bei älteren, ehemaligen Spielern – also eher am Lebensende, zum Beispiel durch Untersuchungen nach dem Tod.

Ob Fussballer schon während ihrer aktiven Karriere Probleme mit dem Gehirn bekommen, weiss man bisher noch nicht genau.

Wobei neuere Studien, wie zum Beispiel diejenige welche am 06. Juni 2025 im Scientific Reports publiziert wurde, darauf hinweisen, dass es im Hirngewebe bereits beim ersten Kopfball zu Mikroverletzungen kommt.

*CTE, medizinisch als chronisch traumatische Enzephalopathie¹ bezeichnet und umgangssprachlich auch Boxer-Demenz genannt, ist eine fortschreitende, degenerative Gehirnerkrankung.

¹ Eine Enzephalopathie kennzeichnet krankhafte Zustände des Gehirns, die durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden können.


Worüber sich die Gelehrten einig sind und worüber nicht

Einig ist man sich darüber, dass:

  • Viele Kopfbälle über Jahre das Risiko erhöhen für:
    • Gedächtnisprobleme
    • Konzentrationsstörungen
    • neurodegenerative Erkrankungen im Alter
  • Besonders gefährlich:
    • Training mit vielen Wiederholungen
    • Abwehrkopfbälle
    • alte, schwere Lederbälle (früher!)

Nicht einig darüber ist man sich:

  • Ob es eine „sichere Anzahl“ an Kopfbällen gibt?
  • Wie stark Genetik & Lebensstil eine Rolle spielen?
  • Ob modernes Material wirklich langfristig harmloser ist?

Die Forschung läuft – aber der Grundtenor ist klar:

Lieber vorsichtig sein als später bereuen.

Machen Kopfbälle Fussballspieler kahl?

Dieser interessanten Frage ging Malin Mueller von der Zeitung 20Minuten in ihrem Artikel vom 18. März 2026 nach.

Dazu befragte sie auch einen Trichologen, oder einfacher gesagt: Einen Spezialisten für Haar und Kopfhaut.

Fazit: Obwohl Geheimratsecken, lichte Stellen und Haartransplantationen bei Fussballern keine Seltenheit sind, kann doch generell Entwarnung gegeben werden, dass das Kopfballspiel zu vermehrter Glatzenbildung  führe.

Denn: «Die Haarwurzeln liegen relativ tief in der Kopfhaut und sind gut geschützt. Die Kräfte, die bei einem normalen Kopfball entstehen, reichen in der Regel nicht aus, um Haarausfall auszulösen. Für die Glatzenbildung spielen Gene und Hormone eine zentrale Rolle.», versichert der Experte.

Nun gut, da haben wir Fussballer ja noch einmal Glück gehabt.


Was bei den grossen Verbänden bezüglich Kopfballspiel läuft:

Am 01. Februar 2023 nimmt Iris Stöckelmayr vom Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) im Rofan Kurier wie folgt Stellung:

"Der ÖFB empfiehlt seinen Vereinen, im Kinderfußballtraining nur noch äußerst eingeschränkt Kopfball zu üben, und wenn, dann ausschließlich mit Softbällen und Luftballons. Der ÖFB legt bei der Trainerausbildung viel Wert darauf, die kindgerechte Umsetzung des Kopfballspiels im Training und im Spiel noch stärker zu sensibilisieren."

Der Schweizerische Fussball Verband (SFV) empfiehlt in seiner Ausbildungs- und Spielphilosophie klare Einschränkungen beim Kopfballtraining im Nachwuchsbereich:

Bei Kindern
  • Kein Kopfballtraining
  • Falls doch durchgeführt: nur mit Softbällen
Bei Jugendlichen
  • Wenn, dann Verwendung von extraleichten Bällen
  • Ziel: Reduzierung möglicher Belastungen für den Kopf

Kernaussage: Je jünger die Spielenden, desto stärker soll auf Kopfbälle verzichtet bzw. mit speziell angepasstem, leichterem Material trainiert werden, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Auf der Website des DFB (Deutscher Fussball-Bund) sind folgende Empfehlungen und Begründungen zu finden:
Trainingsgestaltung
  • Langsamer Aufbau der Kopfball-Einheiten
  • Kein Training bei ungünstigen Bedingungen (z. B. nasskaltes Wetter)
  • Bei jüngeren Jahrgängen: Ball per Hand anwerfen
  • Bei längeren Distanzen: Wiederholungszahl reduzieren
  • Kein Schwerpunkttraining mit vielen Wiederholungen

Diese Maßnahmen setzen die Empfehlungen der UEFA (Frühjahr 2021) um, die vom Deutscher Fußball-Bund und seinen 21 Landesverbänden konkretisiert wurden.

Grundsatz im Kinder- und Jugendfußball
  • Keine Verbote, sondern gezielte Trainingsempfehlungen
  • Ziel: altersgerechtes und risikoarmes Erlernen der Kopfballtechnik
Begründung
  • Falsche Technik kann gesundheitliche Schäden verursachen (durch Studien belegt).
  • Laut DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann wäre ein Trainingsverbot kontraproduktiv, weil:
    • Im Spiel oder auf dem Bolzplatz dennoch geköpft wird.
    • Ohne Training das Risiko steigt, sich eine fehlerhafte und potenziell schädlichere Technik anzueignen.

Deshalb bekommen Spechte keine Kopfschmerzen und keine Matsch-Birne

Wer einem Specht beim Hämmern zuschaut, kann beinahe selbst Kopfschmerzen bekommen.

Spechte hämmern täglich bis zu 12’000-mal mit hoher Geschwindigkeit gegen Bäume. Dabei wirken Kräfte, die dem Tausendfachen der Erdbeschleunigung entsprechen. Seit Jahrzehnten erforschen Wissenschaftler, warum ihr Gehirn dabei keinen Schaden nimmt.

Frühere Erklärungsmodelle

Frühere Studien gingen davon aus, dass die Anatomie des Spechts wie ein natürlicher Schutzhelm wirkt:

  • Schwammartige Knochenstrukturen (Spongiosa) im Schädel sollen Stösse dämpfen.
  • Das bogenförmige Zungenbein sollte zusätzlich Aufprallenergie aufnehmen.
  • Annahme: Der Schädel funktioniert als Stossdämpfer.

Neue Forschungsergebnisse

Eine Studie von Sam Van Wassenbergh (Universität Antwerpen), veröffentlicht in Current Biology, widerspricht dieser Theorie.

Zentrale Erkenntnisse:

  • Hochgeschwindigkeitsaufnahmen von sechs Spechten aus drei verschiedenen Arten während des Trommelns zeigten:
    • Der Schädel bleibt beim Hämmern weitgehend starr.
    • Es gibt keine stossabsorbierende Wirkung.
  • Biomechanische Modelle belegen:
    • Eine Dämpfung wäre sogar nachteilig, da mehr Schlagkraft nötig wäre, um ins Holz einzudringen.
    • Der Spechtschädel funktioniert eher wie ein fester Hammer als wie ein Stossdämpfer.

Warum das Gehirn trotzdem geschützt ist

Der entscheidende Faktor ist nicht Dämpfung, sondern:

  • Das sehr kleine und leichte Gehirn des Spechts.
  • Simulationen zeigen:
    • Das Gehirn stösst nur mit 39–60 % der Kraft gegen die Schädelwand, die beim Menschen unter ähnlichen Bedingungen auftreten würde.
    • Selbst die stärksten gemessenen Schläge liegen unterhalb der Belastungsgrenze für Gehirnerschütterungen beim Menschen.

Biologische Grenze

  • Für ein Verletzungsrisiko müssten Spechte:
    • doppelt so stark hämmern oder
    • auf eine viermal härtere Oberfläche schlagen.

Naturbedingt erklärt dies auch, weshalb es keine Spechte mit grösseren Köpfen oder stärkerer Nackenmuskulatur gibt: Eine höhere Schlagkraft würde ihr Gehirn langfristig schädigen und ihre Überlebenschancen verringern.

Kernaussage

Spechte besitzen keinen stossdämpfenden Schädel.
Ihr Schutz beruht vielmehr auf der geringen Masse ihres Gehirns und biomechanischen Grenzen, die eine schädliche Schlagkraft gar nicht zulassen.


Was Du konkret für Dein Fussball-Kind tun kannst

Es gibt folgende Dinge, welche Du diesbezüglich für Dein Fussball-Kind tun kannst.

  • Information
  • Prävention
  • Organisation
  • Reaktion


Information

Es lohnt sich für Dich und Dein Fussball-Kind, andere Eltern über diese Gefahren zu informieren, denn so könnt Ihr gemeinsam diesbezüglich das Gespräch mit dem odern den Trainern suchen.

Trotz klarer Information durch die Verbände, sind sich leider immer noch zu viele Trainer der Gefahren durch das Kopfballspiel gar nicht bewusst.

Wenn Ihr als Eltern gemeinsam diese Problematik bei den Trainern ansprecht, so habt Ihr die grösste Aussicht auf Erfolg, dass diese ihre Trainingsplanung zum Wohle Eurer Kinder anpassen werden.


Prävention

Hier sehen wir folgende zwei Schwerpunkte als zielführend:

Erstens: Das Erlernen der richtigen Kopfballtechnik, denn nur so kann ein Kopfball korrekt und sicher ausgeführt werden.

Dieses Erlernen der richtigen Kopfballtechnik ist dann am erfolgreichsten, wenn es «angstfrei» gemacht werden kann. Dies gelingt am besten in einer ersten Phase mit Luftballons und in einer zweiten Phase mit Softbällen.

Wichtig: Ein generelles Verbot würde eher zu einem unsicheren und gefährlicheren Kopfballspiel in späteren Altersklassen führen. In den USA, wo das Kopfballspiel bei Kindern verboten wurde, hat dies auch zu keiner Reduzierung von Kopfverletzungen an sich geführt.

Zweitens: Solltest Du mit Deinem Kind seine Hals- und Nacken- Muskulatur gezielt trainieren (Kräftigen). Denn Studien zeigen, dass eine Kräftigung in diesem Bereich eine Verminderung der auf das Gehirn wirkenden Kräfte zur Folge hat.


Organisation

Als Eltern könnt Ihr dem Team Softbälle kaufen (Sponsern). So könnt Ihr Eure Kinder schützen und den Trainern helfen.

Die Trainer haben dann auch keine Gründe mehr, eine geplante Kopfballtrainings-Einheit mit den schweren Bällen durchzuführen.

Gemeinsam als Eltern könnt Ihr bei den Trainern auch darauf hinwirken, dass allfällige Kopfballtrainings während der Winterpause im Hallentraining durchgeführt werden.

Dies hat folgende Vorteile:

  • In der Halle gibt es keine Störungen durch Wetter oder Wind, was die Übungen sicherer und kontrollierbarer macht.
  • Man kann sich in der Halle wegen weniger Ablenkungen besser auf die Technik konzentrieren und das Verletzungsrisiko wird ebenfalls reduziert.
  • Es gibt in dieser Zeit keinen Meisterschaftsstress und allgemein eignet sich das Training in der Halle hervorragend, um technische Elemente zu erlernen.


Reaktion

Wenn Du auch nur den kleinsten Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bei Deinem Kind hast, dann musst Du dafür sorgen, dass es sofort aufhört zu spielen oder Sport zu machen.

Sicherheit geht immer vor.

Halten die Beschwerden an oder sind sie stärker geworden (zum Beispiel Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verwirrtheit), solltest Du unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Wichtig ist: Je früher eine Gehirnerschütterung erkannt und richtig behandelt wird, desto besser kann sich Dein Kind davon erholen.

So lassen sich mögliche Folgen verringern und Dein Kind kann Schritt für Schritt wieder zu seiner gewohnten Leistungsfähigkeit zurückkehren.

Mit dem Training sollte frühestens nach einer Woche wieder begonnen werden – und nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt. Ausserdem sollte der Wiedereinstieg langsam und in mehreren Stufen erfolgen.

Heute weiss man, dass selbst Wochen nach einer Gehirnerschütterung noch Probleme mit der Koordination auftreten können. Dadurch ist das Risiko für weitere Verletzungen erhöht. Deshalb ist es besonders wichtig, nichts zu überstürzen.


So kannst Du mit dementen ehemaligen Fussballern umgehen

Uli Zeller hat sich auf den Umgang mit demenzkranken Menschen spezialisiert.

Dabei hat er gemäss eigenen Aussagen eben nicht nur Leid, sondern auch Lebensfreude, berührende Begegnungen und sogar viel Grund zum Lachen gefunden.

Hier findest Du einen bewährten Tipp von Uli, was Du mit demenzkranken ehemaligen Fussballern unternehmen kannst.

Allgemeine hilfreiche Tipps zum Umgang mit Demenz findest Du hier.


Wie könnte das Fussball-Spiel mit einem totalen Kopfball-Verbot aussehen?

In letzter Zeit kommt immer wieder die Frage auf, ob Kopfbälle im Fussball grundsätzlich ersatzlos verboten werden sollten.

Wie es aus unserer Sicht bei einem Kopfball-Verbot weitergehen sollte, erfährst Du auf dieser Seite.


Fazit:

  • Das Kopfballspiel entwickelte sich von einer Notlösung zu einer Schlüsseltechnik.
  • Gesundheitliche Risiken wurden erst ab den 1990er Jahren erkannt und ernst genommen.
  • Im Kinder- und Jugendfussball gilt heute: Das Kopfballspiel so spät und so wenig wie möglich einzuführen, aber die korrekte Ausführung den Kids beizubringen, da sie solange das Kopfballspiel zum Fussball gehört, sowieso Kopfbälle spielen werden. Denn, ein korrekt ausgeführter Kopfball ist immer noch viel weniger schädlich, als ein falsch ausgeführter Kopfball.
  • Ein generelles Kopfballverbot scheint zur Zeit (noch) nicht in Sicht.
  • Sollte es einmal zu einem Kopfballverbot kommen, dann sollte eine sinnvolle Alternative dafür ins Spiel integriert werden, so wie wir es mit dem «Fauststoss» vorgeschlagen haben.


Mehr wertvolles Eltern-Wissen

Du willst jetzt gleich noch mehr wertvolles Eltern-Wissen haben?

Kein Problem,

dann einfach hier lang!


Spiel stark, manage clever

Fehlt etwas?

Sind bei Dir noch Fragen offen?

Dann rein in die Kommentare damit!

Jeder Kommentar wird beantwortet.

Dein Fussball-Eltern Coach

Markus Nann


PS

Wenn für Dich alles klar ist, dann solltest Du den Artikel mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen. Sie werden es Dir danken.


  • Sehr schöner und differenzierter Artikel.
    Beleuchtet das Thema Kopfball von vielen Seiten.
    Ich kenne die Thematik vor allem von der Demenz her.
    Kenne die Studien, die zeigen, dass Kopfbälle eine spätere Erkrankung begünstigen können.
    Dass sich Fußballer darüber so viele Gedenken machen, war mir bisher so nicht bekannt und freut mich.
    Vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag.

  • Das ist wirklich sehr interessant und super, dass Du es hier so klar ansprichst. Wie es eigentlich zum Kopfballspiel im Fußball kam entstand, hab ich auch noch nicht gewusst. ;))
    Zu der Problematik gibt es auch einen Hollywoodfilm «Erschütternde Wahrheit», der wohl auch auf wahren Begebenheiten beruht. Danach war ich sehr nachdenklich und immer, wenn ich etwas zu dem Thema lese, muss ich an den Film denken. Das eigentliche Problem sehe ich darin, mögliche Gesundheitsrisiken vertuschen zu wollen … anstatt sie realistisch zu betrachten und dann entsprechend zu reduzieren oder zu vermeiden. Danke für den Artikel, ich leite ihn gleich weiter.

    Herzliche Grüße
    Annett

    • Hallo Annett

      Vielen Dank für Deinen Kommentar mit dem Hinweis auf den Film «Erschütternde Wahrheit».
      Denn Film kannte ich bisher noch nicht. Werde ihn mir aber sicher bald ansehen.

      Sportliche Grüsse
      Markus

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